Seit 1986 müssen Kapitalgesellschaften in Deutschland ihre Jahresabschlüsse veröffentlichen. Viele Firmen sind dieser Verpflichtung allerdings nicht nachgekommen, ohne dass sie mit schwerwiegenden Folgen rechnen mussten. Denn die Möglichkeiten der Registergerichte, die Unternehmen zur Einreichung zu zwingen, waren gering.

Seit Einführung des elektronischen Bundesanzeigers zum 1.1.2007 hat die Offenlegungsverpflichtung von Jahresabschlussangaben für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften deutlich an Bedeutung gewonnen. Seither sind in den meisten Fällen, in denen zunächst unberechtigterweise Offenlegungen unterblieben sind, Aufforderungen durch das Bundesministerium für Justiz erfolgt. Als Konsequenz waren Offenlegungen erforderlich, bei denen wir im Auftrag unserer Mandanten regelmäßig die entsprechenden Verpflichtungen erfüllt haben.

Diese Unterstützung im Rahmen von Offenlegungen erfüllen wir auch in der Zukunft gern für alle unsere Mandanten. Sofern gewünscht, sehen wir unsere Aufgabe aber auch darin, im Rahmen der Vermeidung oder Verminderung der Offenlegungserfordernisse Hilfestellung zu leisten (z.B. Eintritt einer natürlichen Person als Vollhafter, Konzernstrukturen, Betriebsaufspaltungen oder andere gesetzliche Vermeidungsstrategien).